Mut im Alltag: Wie Zivilcourage trainiert werden kann

Der Tag begann damit, dass Julia v. Thoen sich vorstellte. Sie erklärte uns, was Zivilcourage ist, z. B. wenn man einer Person in Not hilft. Außerdem zählte sie uns Beispiele auf, wo man Zivilcourage zeigen könnte, und zwar wenn jemand rassistisch beleidigt oder diskriminiert wird oder auch Gewalt erlebt. In der zweiten Stunde haben wir verschiedene Situationen von null Prozent (gar nicht schlimm) bis zu hundert Prozent (sehr schlimm) einordnen müssen. Je nachdem, wie schlimm wir die Situation selbst einschätzen, haben wir ihr eine für uns passende Prozentzahl gegeben. Danach wurde ein Film gezeigt, mit dem uns der „Non-helping Bystander-Effekt“ erklärt wurde. Das ist, wenn eine Art „Attentat“ in einer großen Menschenmenge passiert und alle nicht beteiligten Personen denken, dass irgendwer bestimmt schon eingreifen wird und sie das nicht machen müssen. Das führt am Ende dazu, dass keiner etwas unternimmt.

Wir sahen uns dann noch einen Film an, in dem es darum ging, wie man Zivilcourage richtig zeigt. In der fünften Stunde übten wir dann noch ein Rollenspiel, bei dem wir selbst anwenden sollten, was wir an dem Tag gelernt haben. Wir erhielten Angaben dazu, welche Situationen wir proben sollten.

Zum Abschluss des Tages trugen wir die Situationen vor, die wir in der Stunde zuvor geübt hatten. Frau v. Thoen gab uns zum Schluss noch Tipps, was wir in schwierigen Situationen machen sollten, z. B. gezielte Fragen stellen, um den Gegenüber unsicher zu machen.

Verfasst von: Bennet Bergmann und Ben John (Klasse 7S2)

 

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