Zukunftstag im 9. Jahrgang: Fit für den Bewerbungsprozess

Auch der 9. Jahrgang des Johanneums widmete sich am diesjährigen Zukunftstag intensiv seiner beruflichen Orientierung – mit einem besonderen Fokus auf das Thema Bewerbung und Selbstpräsentation. Bereits im Vorfeld hatten die Schüler*innen im Deutschunterricht ihre eigenen Bewerbungsmappen gestaltet und sich mit der Frage beschäftigt, wie ein gelungener Einstieg ins Berufsleben heute aussieht. Dabei lernten sie nicht nur klassische Bewerbungsverfahren kennen, sondern setzten sich auch mit modernen, digitalen Formaten auseinander – von E-Mail-Bewerbungen bis hin zu kreativen Video-Clips.

Am Zukunftstag selbst konnten sie das Erlernte auf besondere Weise vertiefen: Frau Leupold als Personalverantwortliche nahm sich viel Zeit, um die erarbeiteten Bewerbungsmappen professionell zu begutachten. Mit ihrer langjährigen Erfahrung gab sie wertvolles Insiderwissen weiter, das den Schülerinnen direkte Einblicke in die Sichtweise einer Personalabteilung ermöglichte. Besonders hilfreich waren dabei ihre individuellen Rückmeldungen und zahlreichen Tipps zur Optimierung. Ein weiterer Schwerpunkt des Tages lag auf der Simulation von Bewerbungsgesprächen, die Frau Leupold ebenfalls leitete. In kleinen Gruppen erprobten die Schülerinnen authentische Gesprächssituationen und sammelten so wichtige erste Erfahrungen im Vorstellungsgespräch – eine ideale Vorbereitung auf das Bewerbungsverfahren für das Praktikum in Klasse 11, das bereits im kommenden Jahr beginnt.

Ergänzt wurde der Tag durch spannende externe Impulse: Die Austauschorganisation YFU stellte Möglichkeiten für ein Auslandsjahr vor – und zeigte gleichzeitig, wie man sich erfolgreich für ein solches Programm bewirbt. Außerdem konnten die Schüler*innen durch ein Angebot der IHK an digitalen Unternehmensvorstellungen teilnehmen. So lernten sie Berufsbilder bei Volkswagen kennen und erhielten konkrete Einblicke direkt aus der Praxis.

Abgerundet wurde das Programm durch unsere Berufsberaterin Frau Unterschütz, die mit den Schüler*innen den Blick bewusst über die formale Gestaltung eines Lebenslaufs hinaus richtete. Im Mittelpunkt stand nicht allein die Frage, wie ein Lebenslauf korrekt geschrieben wird, sondern vielmehr, wie die kommenden Jahre bis zum Abitur sinnvoll genutzt werden können: Welche Erfahrungen lassen sich durch Ferienjobs, Hobbys, Sport, Ehrenamt, Praktika oder andere Tätigkeiten sammeln? Wie können junge Menschen auf diese Weise herausfinden, welche beruflichen Wege zu ihren Interessen und Stärken passen? Und wie können solche Erfahrungen später dazu beitragen, bei Bewerbungen für Arbeitgeber interessant und authentisch zu wirken? Damit wurde deutlich, dass berufliche Orientierung nicht erst mit der konkreten Bewerbung beginnt, sondern bereits in vielen kleinen Entscheidungen und Erfahrungen des Schulalltags und der Freizeit.

Mit neuem Wissen, praktischer Erfahrung und gestärktem Selbstbewusstsein blicken die Schüler*innen nun motiviert auf die kommenden Bewerbungsverfahren und das Praktikum in Klasse 11. Ein herzliches Dankeschön geht an Frau Leupold, Frau Unterschütz, die beteiligten Organisationen und die Fachschaft Deutsch!

 

Informationen zu unserer Berufsorientierung und neue Termine zur Berufsberatung finden sich hier:

Berufsorientierung

 

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