Von Herodot bis Longos: Lesetalente begeistern beim Altgriechisch-Wettbewerb

Am 23. Juni 2026 stand die Aula des Johanneums ganz im Zeichen der griechischen Sprache. Beim diesjährigen Vorlesewettbewerb im Fach Altgriechisch traten Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 bis 11 gegeneinander an und zeigten eindrucksvoll, mit welcher Sicherheit und Ausdruckskraft sie griechische Originaltexte erschließen und vortragen können.

In der ersten Wettbewerbsrunde präsentierten die Teilnehmenden sorgfältig vorbereitete Auszüge aus zwei bedeutenden Werken der antiken Literatur: dem Hirtenroman „Daphnis und Chloe“ von Longos sowie den „Historien“ Herodots. Mit sicherer Aussprache, angemessener Betonung und einem Gespür für den Charakter der Texte überzeugten die Vorlesenden das Publikum und die Jury gleichermaßen. Besondere Herausforderungen hielt die zweite Runde bereit. Hier mussten unbekannte Texte verschiedener Autoren innerhalb kurzer Zeit erfasst, vorbereitet und anschließend vorgetragen werden. Diese Aufgabe verlangte nicht nur sprachliches Können, sondern auch Konzentration, Flexibilität und ein tiefes Verständnis der altgriechischen Sprache.

Als Jahrgangssiegerinnen und Jahrgangssieger wurden ausgezeichnet:
● Luisa Özdemir (Jahrgang 8)
● Jule Schelde (Jahrgang 9)
● Andy Küster (Jahrgang 10)
● Karla Goerlich (Jahrgang 11)

Den Titel des Schulsiegers errang Andy Küster, der die Jury mit seiner Gesamtleistung besonders beeindruckte.

Die Bewertung des Wettbewerbs übernahm eine Jury aus dem 12. Jahrgang, bestehend aus Elias Etzold, Lilith Raab, Jaak Schmidt, Alexandra Kaminski, Theresa Burggraeve und Karina Dziwisch. Diesen Schülerinnen und Schülern gilt ein herzlicher Dank für die sorgfältige und engagierte Durchführung der Jurorenaufgabe.
Das Johanneum gratuliert allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu ihren hervorragenden Leistungen. Zugleich sprechen wir den Schülerinnen und Schülern des 12. Jahrgangs unsere herzlichsten Glückwünsche zum erfolgreich bestandenen Graecum aus. Der Wettbewerb hat einmal mehr gezeigt, dass die Beschäftigung mit den antiken Sprachen nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch sprachliche Präzision, Ausdauer und Begeisterung für die kulturellen Wurzeln Europas fördert.

 

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