Festival der Berufe 2026: Zukunftsgespräche bei tropischen Temperature

Bei hochsommerlichen Temperaturen verwandelte sich das Johanneum erneut in einen Ort der Begegnung, Inspiration und Zukunftsplanung. Das Festival der Berufe bot unseren Schülerinnen und Schülern der Oberstufe die Gelegenheit, für einen Tag in zahlreiche Berufe, Studiengänge und Lebensentwürfe einzutauchen – und dabei mit Menschen ins Gespräch zu kommen, die ihren Weg bereits gegangen sind.

Rund 40 Referentinnen und Referenten – darunter zahlreiche Eltern, Freunde der Schule, externe Partner und besonders viele ehemalige Johanniter*innen – nahmen sich Zeit, um ihre Erfahrungen, Entscheidungen und beruflichen Werdegänge mit unseren Schülerinnen und Schülern zu teilen. Die große Vielfalt der vertretenen Bereiche spiegelte eindrucksvoll wider, wie unterschiedlich Wege nach dem Abitur verlaufen können.

Berufliche Wege – so vielfältig wie das Leben selbst

Von der Bundespolizei über Medizin, Justiz, Ingenieurwesen, Softwareentwicklung, Finanzwirtschaft und Verwaltung bis hin zur Sozialpädagogik, Öffentlichkeitsarbeit oder internationalen Unternehmen: Die Referierenden ermöglichten authentische Einblicke in ihren Berufsalltag und beantworteten offen die Fragen der Jugendlichen.

Besonders wertvoll war dabei, dass nicht nur über Berufe gesprochen wurde, sondern auch über die persönlichen Entscheidungen dahinter. Viele berichteten von Umwegen, Zweifeln, Neuorientierungen oder überraschenden Wendungen in ihrer Laufbahn. So wurde deutlich: Es gibt nicht den einen richtigen Weg, sondern viele Möglichkeiten, die eigene Zukunft erfolgreich zu gestalten.

Workshops statt Frontalvorträge

Das Festival lebte auch in diesem Jahr von seinem Workshopcharakter. In kleinen Gruppen entstanden intensive Gespräche, die weit über klassische Berufsorientierung hinausgingen. Die Schülerinnen und Schüler konnten nachfragen, diskutieren und sich mit Themen beschäftigen, die sie unmittelbar betreffen: Studium oder Ausbildung? Duales Studium? Freiwilligendienst? Auslandsaufenthalt? Wie bewirbt man sich erfolgreich? Welche Rolle spielen persönliche Interessen, Talente und Soft Skills?

Neben zahlreichen Berufsvorstellungen standen deshalb auch Workshops zu Freiwilligendiensten im In- und Ausland, dem Freiwilligen Sozialen Jahr, dem Freiwilligen Ökologischen Jahr, dualen Ausbildungs- und Studienwegen, der ersten Steuererklärung, Bewerbungsverfahren sowie der Frage „Was kann ich eigentlich?“ auf dem Programm.

Ehemalige als besondere Vorbilder

Ein besonderes Highlight war die große Zahl ehemaliger Schülerinnen und Schüler, die an ihre alte Schule zurückkehrten. Sie berichteten nicht nur von ihren Studiengängen und Ausbildungswegen, sondern auch von ihren ersten Erfahrungen nach dem Schulabschluss und den Herausforderungen des Erwachsenwerdens.

Für die aktuellen Oberstufenschülerinnen und -schüler waren diese Begegnungen besonders wertvoll: Die Referierenden hatten oft noch vor wenigen Jahren selbst auf den Stühlen ihrer Zuhörer gesessen und konnten daher sehr authentisch von ihren Erfahrungen berichten. Dadurch entstanden zahlreiche persönliche Gespräche, die Mut machten und neue Perspektiven eröffneten.

Zukunft braucht Begegnung

Gerade bei den tropischen Temperaturen zeigte sich, wie groß das Interesse an persönlichem Austausch ist. In den Workshops, auf den Fluren und in den Pausen wurde intensiv über Studiengänge, Berufe, Chancen und Zukunftspläne gesprochen. Viele Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen, Fragen zu stellen und konkrete Ideen für ihre eigene Zukunft mitzunehmen.

Ein herzlicher Dank gilt allen Referentinnen und Referenten, die ihre Zeit und Erfahrungen mit unseren Schülerinnen und Schülern geteilt haben, den zahlreichen Ehemaligen für ihre Verbundenheit mit dem Johanneum sowie dem gesamten Organisationsteam für die Vorbereitung und Durchführung dieses besonderen Tages.

Das Festival der Berufe hat einmal mehr gezeigt, wie wertvoll persönliche Begegnungen für die Berufs- und Studienorientierung sind – und wie inspirierend es sein kann, einen Blick in die vielen unterschiedlichen Lebenswege anderer Menschen zu werfen.

Weitere Informationen zur Berufsorientierung an unserer Schule finden sich hier:

Berufsorientierung

 

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