Am 2. September 2026 war ich an der Leuphana Universität Lüneburg beim „Tag de Informatik“. Die Veranstaltung wurde von meinem Informatiklehrer Sven Dräger begleitet. Dort gab es verschiedene Workshops, in denen wir uns mit unterschiedlichen 0Bereichen der Informatik und vor allem mit dem Thema künstliche Intelligenz beschäftigt haben.
Zu Beginn gab es einen Check-in und anschließend eine kurze Begrüßung. Danach folgte ein Vortrag mit dem Titel „Cringe oder genial? Wenn die KI deinen Traumjob klaut“. Anschließend starteten die Workshops. Es gab insgesamt fünf verschiedene Workshops, für die man einen Erst- und einen Zweitwunsch angeben konnte. Mein Erstwunsch war zunächst Workshop 3 „Aus Sicht eines Roboters“.
Beim Check-in fragte ich allerdings spontan, ob ich noch den Workshop wechseln könnte. Das hat tatsächlich geklappt, sodass ich mich für Workshop 5 „Team Contest“ entscheiden konnte. Dieser Workshop wurde von Stefanos Dimitriadis geleitet. Im Team Contest wurden wir zufällig in Fünfergruppen eingeteilt. Unsere Aufgabe war es, gemeinsam eine Idee für eine KI-basierte Person zu entwickeln, die sich mit einem bestimmten Thema beschäftigt und anderen Menschen damit helfen soll. Dafür haben wir zuerst sehr viel gebrainstormt und verschiedene Ideen gesammelt. Unsere Gruppe entschied sich schließlich für das Thema mentaler Stress. Wir entwickelten eine KI-generierte Person namens Lena. Sie sollte in ihrer Community offen über ihre persönlichen Schwierigkeiten, unter anderem im Zusammenhang mit einer Essstörung, sprechen und andere dazu ermutigen, auf ihre Gesundheit zu achten und sich bei Problemen Unterstützung zu holen. Uns war dabei wichtig, dass unsere Idee nicht nur unterhaltsam ist, sondern auch einen positiven Nutzen für Menschen haben könnte. Nach mehreren Stunden Arbeit war die Zeit schließlich vorbei. Jede Gruppe stellte ihre Ergebnisse vor einer Jury vor. Danach wurden die verschiedenen Projekte miteinander verglichen und am Ende eine Gewinnergruppe ausgewählt.
Unsere Gruppe hat tatsächlich gewonnen. Für mich war das ziemlich unerwartet, weil ich fand, dass auch die anderen Gruppen sehr gute und kreative Ergebnisse hatten. Deshalb konnte ich überhaupt nicht einschätzen, wer am Ende gewinnen würde. Umso größer war die Freude, als unser Team als Gewinner bekannt gegeben wurde. Zwischendurch gab es außerdem eine Mittagspause in der Mensa. Das Essen dort war überraschend gut, was definitiv auch zu einem gelungenen Tag beigetragen hat. Insgesamt fand ich den „Tag der Informatik“ sehr interessant. Besonders der Team Contest hat mir gefallen, weil wir nicht einfach nur etwas über Informatik gelernt haben, sondern selbst eine Idee entwickeln, diskutieren und am Ende präsentieren mussten. Außerdem fand ich es spannend zu sehen, wie unterschiedlich die verschiedenen Gruppen an dieselbe Aufgabe herangegangen sind. Dass wir am Ende sogar gewonnen haben, war für mich natürlich das Highlight des Tages.
Eine Reportage von Salua S. aus der Klasse 11F




