Klartext statt Zeigefinger: Drogen-Workshop im 8. Jahrgang

Kurz vor dem Start ins zweite Halbjahr stand für unsere 8. Klassen am Johanneum ein besonderer Projekttag auf dem Plan: Polizei-Kriminalhauptkommissar Arne Schmidt aus dem Präventionsteam besuchte alle Klassen und führte einen Workshoptag zum Themenfeld Drogen und Suchtprävention durch.

Dass die Jugendlichen dabei so intensiv mitarbeiten konnten, hatte einen guten Grund: Im Unterricht der Fächer Biologie, Werte und Normen sowie Religion war das Thema bereits vorbereitet und aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet worden. Im Workshop bot sich nun die Gelegenheit, Fragen offen zu stellen, Erfahrungen einzuordnen und Wissen zu vertiefen – ohne erhobenen Zeigefinger, dafür sachlich, ehrlich und auf Augenhöhe.

Im Mittelpunkt standen zentrale Fragen, die die Schüler*innen sichtlich beschäftigten: Was macht eigentlich süchtig? Warum geraten Menschen in Abhängigkeiten? Und welche Schutzfaktoren helfen, um standfest zu bleiben? Neben konkreten Informationen ging es dabei vor allem um Selbstbestimmung, Verantwortung und die Fähigkeit, in schwierigen Situationen gute Entscheidungen zu treffen. Die Stimmung war in allen Gruppen durchweg super – die Jugendlichen zeigten sich aufgeschlossen, diskutierten respektvoll und nutzten die Gelegenheit für einen echten Austausch.

Der Workshoptag war damit nicht nur ein wichtiger Baustein der schulischen Präventionsarbeit, sondern auch ein starker Auftakt für den nächsten Schritt: Im zweiten Halbjahr werden die 8. Klassen die Psychiatrische Klinik besuchen, um das Themenfeld Drogen und Suchtprävention auch aus medizinisch-therapeutischer Perspektive kennenzulernen und weiter zu vertiefen.

Ein herzliches Dankeschön an Arne Schmidt für seinen Einsatz, die klare Kommunikation und den wertschätzenden Umgang!

 

Informationen zu unserem Präventionsprogramm finden sich hier:

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