Am Dienstag, den 4. Mai, machte die Klasse 11S einen Ausflug ins Universum Bremen, ein Wissenschaftsmuseum, das sich mit den Themen Technik, Mensch und Natur auseinandersetzt. Dieser Ausflug war im Rahmen des Physikunterrichts geplant, um den Schülern praktische Einblicke in verschiedene physikalische Phänomene zu geben.
Die Anreise begann jedoch unerwartet turbulent. Einer der Schüler verpasste den Sammelbahnhof in Hamburg-Harburg aufgrund von Verspätungen der Deutschen Bahn – ein Phänomen, das seiner immer zuverlässigen und pünktlichen Natur widersprach. Da das Motto der 11S „Niemand wird zurückgelassen!“ lautete, warteten alle eine Stunde länger. Diese zusätzliche Zeit wurde jedoch kreativ genutzt: Einige Schüler*innen erkundeten das spannende Phönix Center und hatten Spaß an den Arcade-Maschinen, die dort zur Verfügung standen.
Schließlich erreichte die Gruppe das Universum Bremen, dessen futuristische Architektur an einen Wal, ein UFO oder eine Muschel erinnert. Nach einer kurzen Einführung in den Aufbau des Museums und die verschiedenen Erlebnismöglichkeiten, verteilten sich die Schüler*innen in kleinen Gruppen, um die drei Stockwerke des Museums zu erkunden.
Im Bereich Technik konnten die Schüler*innen zahlreiche Experimente durchführen und die Prinzipien hinter verschiedenen Technologien verstehen. Der Bereich Mensch bot interaktive Stationen, an denen die Schüler*innen ihren Körper erforschen konnten, einschließlich der Möglichkeit, ein Erdbeben zu spüren und eine Nebelkammer zu beobachten. Der Bereich Natur bot ebenfalls faszinierende Einblicke und Experimente.
Besonders spannend war die Verbindung zu den aktuellen Unterrichtsthemen. Im Physikunterricht hatten sich die Schüler*innen zuletzt mit der Zentripetalkraft beschäftigt, und auch hierzu gab es im Universum viele Experimente, die sie ausprobieren konnten. Einige nahmen zudem an einer Mathe-Show teil, die sowohl lustig als auch lehrreich gestaltet war.
Trotz der anfänglichen Schwierigkeiten bei der Anreise war der Ausflug ein voller Erfolg. Die Schüler*innen und Lehrer traten am späten Nachmittag glücklich und wohlbehalten die Heimreise mit dem Metronom nach Lüneburg an.




