{"id":12641,"date":"2023-03-24T20:42:44","date_gmt":"2023-03-24T19:42:44","guid":{"rendered":"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/?p=12641"},"modified":"2023-04-15T07:13:50","modified_gmt":"2023-04-15T05:13:50","slug":"mobbing-durch-theaterstueck-im-klassenraum-erlebbar-gemacht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/2023\/03\/24\/mobbing-durch-theaterstueck-im-klassenraum-erlebbar-gemacht\/","title":{"rendered":"Mobbingerfahrungen durch Theaterst\u00fcck im Klassenraum erlebbar gemacht!"},"content":{"rendered":"<p>Die 8L und 8F hatten vom L\u00fcneburger Schauspielkollektiv mit dem 1-Mann-Theaterst\u00fcck <em>Erste Stunde<\/em>\u00a0Besuch im Klassenraum und durften durch die tolle schauspielerische Leistung von Sven Mein hautnah miterleben, wie es einem mehrfach gemobbten Sch\u00fcler ergeht und wie er durch das Erlebte im Laufe der Zeit mehr und mehr Misstrauen anderen gegen\u00fcber aufbaut und sich selbst mit einem immer aggressiveren Verhalten unberechenbar ver\u00e4ndert. Hierbei handelte es sich zwar nicht um ein &#8222;Mitmach-Theaterst\u00fcck&#8220;, aber die Achtkl\u00e4ssler wurden dennoch direkt angesprochen und somit schon auch etwas in das St\u00fcck mit hineingezogen. Es ging dabei zwar um keinen nachgespielten Fall, der genau so irgendwo stattgefunden hat, aber die Geschichte beruht auf ausschlie\u00dflich authentischen Erlebnissen verschiedener gemobbter Sch\u00fcler*innen, und auch die am Ende gez\u00fcckte, aber nat\u00fcrlich nicht scharfe Pistole kam tats\u00e4chlich aus einem Fundus der L\u00fcneburger Polizei, die all diese Waffen an L\u00fcneburger Schulen beschlagnahmt hat! Die Regisseurin Julia von Thoen konnte durch die professionelle p\u00e4dagogische Nachbesprechung viele weitere Erkenntnisse zum Thema Mobbing liefern, so beispielsweise, dass es wichtig ist dar\u00fcber nachzudenken, warum jemand \u00fcberhaupt jemand anderen mobbt, der in einer vordergr\u00fcndig schwachen Position in der Gruppe ist, n\u00e4mlich dass es dabei immer um ein Machtgef\u00fchl geht, weil dem T\u00e4ter selbst Anerkennung und Aufmerksamkeit fehlt, er also eigentlich dadurch eine Schw\u00e4che offenbart, und dass vermeintlich &#8222;Au\u00dfenstehende&#8220;, die dabei nur zuschauen und nicht f\u00fcr Hilfe sorgen, eigentlich auch zu dieser Gruppe der Mobbenden geh\u00f6ren. Mobbing kann jede bzw. jeden treffen und geschieht \u00fcberall!<\/p>\n<p>Hier einige Reaktionen im Anschluss aus der 8F:<\/p>\n<p>&#8222;Das Thema Mobbing wurde in dem Theaterst\u00fcck gut und spannend umschrieben.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Es ist interessant, wie viele unterschiedliche Arten von Mobbing es gibt.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Das war eine coole Erfahrung, in so eine &#8222;echte&#8220; Mobbing-Erfahrung mit einzutauchen!&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Es war gut, dass das Publikum mit angesprochen und einbezogen wurde.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Es gab lustige Momente, aber auch Bedenkliches.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Das St\u00fcck hat viel zum Nachdenken angeregt.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Der Schauspieler ist immer in seiner Rolle geblieben und hat sich durch unsere Reaktionen nicht ablenken lassen.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Der musste echt viel auswendig lernen, v.a. in puncto Geographie!&#8220;<\/p>\n<p>Wir bedanken uns sehr herzlich bei Sven Mein und Julia von Thoen f\u00fcr dieses au\u00dfergew\u00f6hnliche Erlebnis im Klassenraum sowie beim Kriminalpr\u00e4ventionsrat L\u00fcneburg, der die Kosten durch seine Spende f\u00fcr dieses St\u00fcck f\u00fcr die zuschauenden Sch\u00fcler*innen verringert hat!<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Helke Seitz<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die 8L und 8F hatten vom L\u00fcneburger Schauspielkollektiv mit dem 1-Mann-Theaterst\u00fcck Erste Stunde\u00a0Besuch im Klassenraum und durften durch die tolle schauspielerische Leistung von Sven Mein hautnah miterleben, wie es einem mehrfach gemobbten Sch\u00fcler ergeht und wie er durch das Erlebte im Laufe der Zeit mehr und mehr Misstrauen anderen gegen\u00fcber aufbaut und sich selbst mit&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":12642,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[14],"tags":[],"class_list":["post-12641","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-nachrichten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12641","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12641"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12641\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12677,"href":"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12641\/revisions\/12677"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/12642"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12641"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12641"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12641"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}