{"id":337,"date":"2022-03-12T14:13:46","date_gmt":"2022-03-12T13:13:46","guid":{"rendered":"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/?page_id=337"},"modified":"2024-02-05T17:06:07","modified_gmt":"2024-02-05T16:06:07","slug":"chronik-des-johanneums","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/chronik-des-johanneums\/","title":{"rendered":"Geschichte des Johanneums"},"content":{"rendered":"<section class=\"l-section wpb_row height_auto\"><div class=\"l-section-h i-cf\"><div class=\"g-cols vc_row via_flex valign_top type_default stacking_default\"><div class=\"vc_col-sm-12 wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p>Das Johanneum blickt auf eine 600-j\u00e4hrige Geschichte zur\u00fcck und ist damit eine der \u00e4ltesten Schulen Norddeutschlands.<\/p>\n<\/div><\/div><div class=\"w-separator size_medium\"><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/section><section class=\"l-section wpb_row height_auto\"><div class=\"l-section-h i-cf\"><div class=\"g-cols vc_row via_flex valign_top type_default stacking_default\"><div class=\"vc_col-sm-8 wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p>Zur Schulgeschichte geh\u00f6ren nat\u00fcrlich auch bekannte Pers\u00f6nlichkeiten, die wir Ihnen gerne vorstellen:<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"vc_col-sm-4 wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div class=\"w-btn-wrapper align_none\"><a class=\"w-btn us-btn-style_1\" title=\"Prominente Johanniter\" href=\"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/prominente-johanniter\/\"><span class=\"w-btn-label\">Prominente Johanniter<\/span><\/a><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/section><section class=\"l-section wpb_row height_auto\"><div class=\"l-section-h i-cf\"><div class=\"g-cols vc_row via_flex valign_top type_default stacking_default\"><div class=\"vc_col-sm-12 wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div class=\"w-separator size_medium\"><\/div><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p><strong>Unsere Chronik:<\/strong><\/p>\n<\/div><\/div><div class=\"w-tabs style_default switch_click accordion has_scrolling\" style=\"--sections-title-size:inherit\"><div class=\"w-tabs-sections titles-align_none icon_chevron cpos_right\"><div class=\"w-tabs-section\" id=\"u2de\"><button class=\"w-tabs-section-header\" aria-controls=\"content-u2de\" aria-expanded=\"false\"><div class=\"w-tabs-section-title\">Gr\u00fcndungszeit am Anfang des 15. Jahrhunderts<\/div><div class=\"w-tabs-section-control\"><\/div><\/button><div  class=\"w-tabs-section-content\" id=\"content-u2de\"><div class=\"w-tabs-section-content-h i-cf\"><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p>Sp\u00e4testens seit dem 14. Jahrhundert gab es am Fu\u00dfe von Schlo\u00df und Kalkberg eine in Regie des Michaelisklosters betriebene \u00f6ffentliche Schule, welcher zuletzt Herzog Otto im Jahre 1353 ausdr\u00fccklich zusicherte, keine andere Schule in L\u00fcneburg dulden zu wollen. Das Michaeliskloster geh\u00f6rte zur Di\u00f6zese Verden. Dem Verdener Domkapitel unterstellte im Jahre 1398 Papst Bonifazius IX. auch die St. Johannis-Kirche und erwog dar\u00fcber hinaus drei Jahre sp\u00e4ter, den Verdener Bischofssitz nach L\u00fcneburg zu verlegen. Die reichen und selbstbewu\u00dften Ratsherren und die B\u00fcrgerschaft, ebenso der derzeitige Landesherr waren dagegen. In jahrelangem Streit, in welchen sogar der Papst mehrfach eingriff, ertrotzte der Rat in einem Vertrag vom 15. September 1406 schlie\u00dflich das Recht, den Pfarrer von St.Johannis selbst ernennen zu d\u00fcrfen. Um die nunmehrige \u201eStadtkirche\u201c in Konkurrenz vor allem zur Klosterkirche St.Michaelis attraktiv zu gestalten, wurde gleichzeitig die Gr\u00fcndung einer st\u00e4dtischen Johannisschule, sp\u00e4ter Johanneum gehei\u00dfen, beschlossen, waren doch \u00fcblicherweise Sch\u00fcler f\u00fcr die Gottesdienstmusik zust\u00e4ndig. Damit gilt 1406 als das \u201eGr\u00fcndungsjahr\u201c des Johanneums. Eine \u201eweltliche\u201c Schule war das Johanneum in heutigem Sinne noch nicht. Die Sch\u00fcler wurden weiterhin von Klosterbr\u00fcdern unterrichtet und zwar von Pr\u00e4monstratenserm\u00f6nchen, welche vom Kloster Heiligenthal nach L\u00fcneburg zwischen Ilmenau und Johanniskirche umgesiedelt waren. Ein eigener Rektor wurde erstmalig im Jahr 1532 ernannt und vom Rat der Stadt L\u00fcneburg besoldet. (Nach: W. Reinecke, Geschichte der Stadt L\u00fcneburg, 1977)<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"w-tabs-section\" id=\"u3bc\"><button class=\"w-tabs-section-header\" aria-controls=\"content-u3bc\" aria-expanded=\"false\"><div class=\"w-tabs-section-title\">Entwicklung durch die Jahrhunderte bis etwa 1800<\/div><div class=\"w-tabs-section-control\"><\/div><\/button><div  class=\"w-tabs-section-content\" id=\"content-u3bc\"><div class=\"w-tabs-section-content-h i-cf\"><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p>Das Schicksal der Schule war mit demjenigen der Stadt eng verkn\u00fcpft. In der wirtschaftlichen Bl\u00fctezeit bis etwa zum Beginn des 30-j\u00e4hrigen Krieges 1618 wurden bis zu 250 Sch\u00fcler von vorz\u00fcglichen Lehrern unterrichtet. Danach sanken mit der Einwohnerzahl L\u00fcneburgs auch die Zahl der Sch\u00fcler auf ca. 50, um so mehr als das Michaeliskloster parallel zwei, zeitweise sogar drei h\u00f6here Schulen betrieb, welche vor allem zur Ausbildung adliger S\u00f6hne f\u00fcr Heer und Verwaltung bestimmt waren. Diese Konkurrenzschulen bestanden bis 1819 bzw.1850. Das Johanneum aber behauptete sich dank der z\u00e4hen Entschlossenheit des Rates, die Selbst\u00e4ndigkeit des Gemeinwesens zu verteidigen.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"w-tabs-section\" id=\"c4a0\"><button class=\"w-tabs-section-header\" aria-controls=\"content-c4a0\" aria-expanded=\"false\"><div class=\"w-tabs-section-title\">Aufstieg am Anfang des 19. Jahrhunderts<\/div><div class=\"w-tabs-section-control\"><\/div><\/button><div  class=\"w-tabs-section-content\" id=\"content-c4a0\"><div class=\"w-tabs-section-content-h i-cf\"><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p>Dem Johanneum kam das allgemeine Wiedererstarken des B\u00fcrgertums im 19. Jahrhundert zugute. W\u00e4hrend sich die Einwohnerzahl L\u00fcneburgs in diesem Jahrhundert von ca. 10 000 auf ca. 20 000 verdoppelte, stieg die Sch\u00fclerzahl von 70 auf 650 an! Diese positive Entwicklung wurde eingeleitet durch die Berufung des hervorragenden Wissenschaftlers und P\u00e4dagogen Dr. Karl Haage im Jahre 1823 zum Rektor des Johanneums. Dieser wirkte ganz im Geiste des preu\u00dfischen Bildungs- und Schulreformers Wilhelm von Humboldt: Aufnahme der neueren Sprachen ebenso wie Mathematik und Naturwissenschaften in den Lehrplan, Einf\u00fchrung der staatlichen Reifepr\u00fcfung (1830), Aufgeschlossenheit gegen\u00fcber Philosophie, Dichtung und Musik. Er steigerte die Qualit\u00e4t der Schulbildung so, da\u00df ein Oberschulrat aus Hannover 1829 erkl\u00e4rte, dass das Johanneum nicht blo\u00df die beste Schule im Hannoverschen sei, sondern auch unter den drei\u00dfig Schulanstalten, die er als preu\u00dfischer Schulrat kennengelernt habe. In dieser Zeit besuchte auch der sp\u00e4ter als Mathematiker hochber\u00fchmte Bernhard Riemann das Johanneum. Auf Karl Haage geht auch die Einrichtung von Realklassen (1834), sp\u00e4ter des Realgymnasiums als eines besonderen Zweigs des Humanistischen Gymnasiums zur\u00fcck, an welchem erstmals 1870 auch Abitur gemacht werden konnte. (Nach: A. Kantelhard, Das Johanneum zu L\u00fcneburg, in: Festschrift zur 550-Jahrfeier des Johanneums, 1956)<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"w-tabs-section\" id=\"x59b\"><button class=\"w-tabs-section-header\" aria-controls=\"content-x59b\" aria-expanded=\"false\"><div class=\"w-tabs-section-title\">Auf dem Weg ins 20. Jahrhundert<\/div><div class=\"w-tabs-section-control\"><\/div><\/button><div  class=\"w-tabs-section-content\" id=\"content-x59b\"><div class=\"w-tabs-section-content-h i-cf\"><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p>Die deutschen Einigungskriege 1864\u20131871 haben das Nationalgef\u00fchl der Deutschen, insbesondere der Jugend, offenbar so sehr gef\u00f6rdert und gest\u00e4rkt, da\u00df nun ein neuer Lehrertyp gesch\u00e4tzt und anerkannt wurde, welcher sich nicht ausschlie\u00dflich auf die Wissensvermittlung konzentrierte, sondern eine mehr allgemein erzieherische Wirkung zu erzielen suchte. Ein erster Vertreter dieses \u201eneuen Lehrers\u201c war am Realgymnasium Wilhelm G\u00f6rges (1863\u20131907). Als Junggeselle widmete er sich 44 Jahre lang auch au\u00dferhalb der Unterrichtszeit seinen Sch\u00fclern und hat z.B. das Fu\u00dfballspielen und Rudern eingef\u00fchrt. Direktor in dieser Zeit war Dr. Rudolf Haage, Sohn von Karl Haage (s. o.), auch er ein Mann von besonderer Vaterlands- und Jugendliebe. Die nachfolgenden Direktoren: Dr. A. Nebe (1902\u20131909), Dr.C.H\u00f6lk (1909\u20131917), Dr. R. Weynand (1917\u20131923) waren allesamt so t\u00fcchtig und bedeutend, da\u00df sie von der preu\u00dfischen Schulverwaltung sehr bald auf noch verantwortungsvollere Posten bef\u00f6rdert wurden.<\/p>\n<p>Den Einflu\u00df der aufkommenden Wandervogelbewegung repr\u00e4sentierten in dieser Zeit vor allem Prof. H. Winter und Oberlehrer A. van Senden. Dass die Sch\u00fcler nicht allein f\u00fcr die Schule da sind, dem tr\u00e4gt ein Erla\u00df von 1912 Rechnung, welcher den Nachmittagsunterricht abschafft, die Dauer einer Schulstunde auf 45 Minuten verk\u00fcrzt und die Zahl der sogenannten Klassenarbeiten einschr\u00e4nkt. Am Johanneum gilt diese Regelung bereits seit 1909, was die Fortschrittlichkeit dieser Schule beweist. Weitere Neuerungen f\u00fcr eine jugendgem\u00e4\u00dfere Erziehung im Sinne der preu\u00dfischen Schulreform von 1924 waren etwa die Beseitigung der erh\u00f6hten Katheder in den Klassenzimmern, die Einrichtung eines monatlichen Wandertages und der mehrt\u00e4gigen Klassenfahrten, das Ausrichten eines j\u00e4hrlichen Schulfestes mit sportlichen Wettk\u00e4mpfen, Waldb\u00fchnentheaterspiel, Kaffeetafel und abendlichem Fackelzug von der Roten Schleuse zur\u00fcck in die Stadt, die Gr\u00fcndung von mehreren Sch\u00fclervereinen, welche die selbstverantwortliche T\u00e4tigkeit der Sch\u00fcler auf unterschiedlichen Gebieten f\u00f6rdern sollte, wie \u00fcberhaupt eine Art \u201eSch\u00fclerselbstverwaltung\u201c f\u00fcr die Oberklassen praktiziert wurde.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"w-tabs-section\" id=\"n6a9\"><button class=\"w-tabs-section-header\" aria-controls=\"content-n6a9\" aria-expanded=\"false\"><div class=\"w-tabs-section-title\">Die Weimarer Zeit<\/div><div class=\"w-tabs-section-control\"><\/div><\/button><div  class=\"w-tabs-section-content\" id=\"content-n6a9\"><div class=\"w-tabs-section-content-h i-cf\"><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p>Der neue Geist der Weimarer Demokratie stie\u00df in der Lehrerschaft des Johanneums zun\u00e4chst auf eine gewisse Reserviertheit. Die Preu\u00dfische Schulreform von 1924 sollte hier neue Akzente setzen. Ihre Ziele und Inhalte waren die Betonung des Erziehungsauftrages vor der reinen Wissensvermittlung, die neue Bewertung der F\u00e4cher Musik und Kunst f\u00fcr die Pers\u00f6nlichkeitsentwicklung und die Einf\u00fchrung eines eher partnerschaftlichen Verh\u00e4ltnisses zwischen Lehrern und Sch\u00fclern. \u00c4u\u00dferes Zeichen daf\u00fcr war die Entfernung der h\u00f6her gestellten Katheder der Lehrer. Au\u00dferdem wurden eine Sch\u00fclerselbstverwaltung und Sch\u00fcler-Arbeitsgemeinschaften z. B. Rudern und Stenographie eingef\u00fchrt. Das traditionelle Dozieren der Lehrer sollte durch mehr Arbeitsunterricht ersetzt und Verbindungen zwischen verwandten F\u00e4chern sollten hergestellt werden. Die Aufgabe, diese gro\u00dfe Reform f\u00fcr das Johanneum zu organisieren, fiel in die Amtszeit des Direktors Dr. Friedrich Hackmann 1923\u201333, der schon 1906 als Oberlehrer am Johanneum, danach an der Latina der Franckeschen Stiftungen in Halle und nach dem 1. Weltkrieg als Direktor des Mackensen-Gymnasiums in Torgau (Elbe) t\u00e4tig war. Fast alle Lehrer wurden damals auf Lehrg\u00e4nge und Fortbildungen nach Hannover geschickt, um die Reform in ihrem Unterricht umzusetzen. Es gab 1927\/28 eine gro\u00dfe Zahl von philosophischen, sprachlichen, kunstgeschichtlichen und naturwissenschaftlichen Sch\u00fcler-Arbeitsgemeinschaften mit durchschnittlich 10\u201315 Teilnehmern. Der erfolgreich beschrittene Weg der Schule wurde best\u00e4tigt durch die Anerkennung als \u201ebesonders bedeutungsvolle Anstalt\u201c (Verf\u00fcgung des Preu\u00dfischen Kultusministers vom 18.2.1929).<\/p>\n<p>Der Nationalsozialismus beendete 1933 diese Zeit der begonnenen Reformen. Oberstudiendirektor Dr. Friedrich Hackmann, der sich an der Schule \u2013 u.a. in der Auseinandersetzung mit der Hitlerjugend \u2013 und im politischen Leben der Stadt den Gegnern der Weimarer Republik entschieden entgegengestellt hatte, wurde nach einem monatelangen Verfahren unter entw\u00fcrdigenden Bedingungen seines Amtes enthoben. In Anwendung des \u201eGesetzes zur Herstellung des Berufsbeamtentums\u201c vom 7.4.1933 \u2013 erlassen zur Entfernung von Gegnern des Nationalsozialismus und Juden aus der Beamtenschaft \u2013 wurde er mit Wirkung vom 1.10.1933 aus politischen Gr\u00fcnden als Schulleiter abgesetzt. Unter finanziellem Druck erkl\u00e4rte er sich mit der Versetzung als Studienrat an das Gymnasium in Goslar einverstanden und lie\u00df sich schlie\u00dflich 1937 nach krankheitsbedingten Fehlzeiten aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden pensionieren.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"w-tabs-section\" id=\"k77b\"><button class=\"w-tabs-section-header\" aria-controls=\"content-k77b\" aria-expanded=\"false\"><div class=\"w-tabs-section-title\">Der Nationalsozialismus<\/div><div class=\"w-tabs-section-control\"><\/div><\/button><div  class=\"w-tabs-section-content\" id=\"content-k77b\"><div class=\"w-tabs-section-content-h i-cf\"><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p>Dieser Block wird zur Zeit \u00fcberarbeitet.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"w-tabs-section\" id=\"i8a2\"><button class=\"w-tabs-section-header\" aria-controls=\"content-i8a2\" aria-expanded=\"false\"><div class=\"w-tabs-section-title\">Die Geb\u00e4ude des Johanneums<\/div><div class=\"w-tabs-section-control\"><\/div><\/button><div  class=\"w-tabs-section-content\" id=\"content-i8a2\"><div class=\"w-tabs-section-content-h i-cf\"><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p>\u00c4u\u00dfere Zeichen des im 19. Jahrhundert wiedergewonnenen Ansehens der Schule und des Wertes, welche die B\u00fcrgerschaft bis in die Gegenwart hinein ihrer Traditionsschule beimisst, sind die verschiedenen Neu- oder Erweiterungsbauten:<\/p>\n<ul>\n<li>Vor 1829 bestanden mehrere Schulgeb\u00e4ude, deren Ort im Stadtbild leider nicht mehr erkennbar ist.<\/li>\n<li>1828\/29 ertstand das erste heute noch bestehende Geb\u00e4ude an der Nordseite der St.-Johannis-Kirche, heute Johannes-Rabeler-Schule f\u00fcr geistig behinderte Sch\u00fcler<\/li>\n<li>Dr. Karl Haage konnte die Stadtv\u00e4ter \u00fcberzeugen, dass das Johanneum ein zweckm\u00e4\u00dfiges, repr\u00e4sentatives Geb\u00e4ude haben m\u00fcsse: 1870\u201372 entstand am Roten Wall \u2013 der sp\u00e4teren Haagestra\u00dfe \u2013 ein neues Geb\u00e4ude. Dieses dient heute als Orientierungsstufe und Hauptschule Stadtmitte. W\u00e4hrend der Bauzeit war sein Sohn Dr. Rudolf Haage Direktor des Johanneums.<\/li>\n<li>das Geb\u00e4ude wurde 1912\u201313 um einen Seitenfl\u00fcgel f\u00fcr Zeichensaal und naturwissenschaftliche Fachr\u00e4ume erweitert.<\/li>\n<li>1976-78 wurde ein komplett neues Geb\u00e4ude \u201eam Schierbrunnen\u201c in der Theodor-Heuss-Stra\u00dfe gebaut. F\u00fcr dieses heutige sch\u00f6ne Geb\u00e4ude hat sich der damalige Schulleiter Wolfgang Senne sehr eingesetzt<\/li>\n<\/ul>\n<p>Alle Geb\u00e4ude tragen den Wahlspruch:<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>DOCTRINAE VIRTUTI HUMANITATI<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Das Johanneum diene der Lehre, der Tugend und der Menschlichkeit<\/strong><\/p>\n<h3><\/h3>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"w-tabs-section\" id=\"a98f\"><button class=\"w-tabs-section-header\" aria-controls=\"content-a98f\" aria-expanded=\"false\"><div class=\"w-tabs-section-title\">Der Weg ins 21. Jahrhundert<\/div><div class=\"w-tabs-section-control\"><\/div><\/button><div  class=\"w-tabs-section-content\" id=\"content-a98f\"><div class=\"w-tabs-section-content-h i-cf\"><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p>Es l\u00e4sst sich nicht leugnen: Tradition verpflichtet. Zur Tradition des Johanneums aber geh\u00f6rt das zukunftsorientierte Handeln, lernen die jungen Menschen doch f\u00fcr ihr Leben und ihre Zukunft:<\/p>\n<p><strong>NON SCOLAE, SED VITAE DISCIMUS<\/strong><\/p>\n<p>Insofern arbeiten alle daran, heute das Lernen zu erm\u00f6glichen und das Wissen zu vermitteln, das in der Zukunft fruchtbar werden kann.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das Johanneum blickt auf eine 600-j\u00e4hrige Geschichte zur\u00fcck und ist damit eine der \u00e4ltesten Schulen Norddeutschlands. 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