{"id":14614,"date":"2023-07-28T12:48:28","date_gmt":"2023-07-28T10:48:28","guid":{"rendered":"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/?page_id=14614"},"modified":"2023-07-28T12:51:57","modified_gmt":"2023-07-28T10:51:57","slug":"karl-august-wittfogel-detailinformationen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/karl-august-wittfogel-detailinformationen\/","title":{"rendered":"Karl August Wittfogel: Detailinformationen"},"content":{"rendered":"<section class=\"l-section wpb_row height_auto\"><div class=\"l-section-h i-cf\"><div class=\"g-cols vc_row via_flex valign_top type_default stacking_default\"><div class=\"vc_col-sm-12 wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div class=\"w-tabs layout_hor style_default switch_click has_scrolling\" style=\"--sections-title-size:1em\"><div class=\"w-tabs-list items_3 align_none\"><div class=\"w-tabs-list-h\"><button class=\"w-tabs-item active\" aria-controls=\"content-je51\" aria-expanded=\"false\"><span class=\"w-tabs-item-title\">als Sch\u00fcler des Johanneums<\/span><\/button><button class=\"w-tabs-item\" aria-controls=\"content-f972\" aria-expanded=\"false\"><span class=\"w-tabs-item-title\">politischer Werdegang<\/span><\/button><button class=\"w-tabs-item\" aria-controls=\"content-sce0\" aria-expanded=\"false\"><span class=\"w-tabs-item-title\">Werk: &#8222;Die orientalische Despotie&#8222;<\/span><\/button><\/div><\/div><div class=\"w-tabs-sections titles-align_none icon_chevron cpos_right\"><div class=\"w-tabs-section active\" id=\"je51\"><button class=\"w-tabs-section-header active\" aria-controls=\"content-je51\" aria-expanded=\"true\"><div class=\"w-tabs-section-title\">als Sch\u00fcler des Johanneums<\/div><div class=\"w-tabs-section-control\"><\/div><\/button><div  class=\"w-tabs-section-content\" id=\"content-je51\"><div class=\"w-tabs-section-content-h i-cf\"><div class=\"g-cols wpb_row via_flex valign_top type_default stacking_default\"><div class=\"vc_col-sm-3 wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p><a ref=\"magnificPopup\" href=\"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/wittfogl1908k.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-14616\" src=\"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/wittfogl1908k.jpg\" alt=\"\" width=\"152\" height=\"171\" srcset=\"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/wittfogl1908k.jpg 152w, https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/wittfogl1908k-103x116.jpg 103w\" sizes=\"auto, (max-width: 152px) 100vw, 152px\" \/><\/a><\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"vc_col-sm-9 wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p>Zitate aus : &#8222;Die Zerst\u00f6rung einer Zukunft, Gespr\u00e4che mit emigrierten Sozialwissenschaftlern. Aufgezeichnet von Mathias Greffrath, Reinbek bei Hamburg 1979.<\/p>\n<p>&#8222;&#8230;.wir jungen Leute wollten eine freie Lebensart. Wir wollten uns kleiden, wie wir wollten. Wir wollten wandern, wir wollten unsere Pl\u00e4ne machen, wie wir wollten, und wir hatten eine Selbstverwaltung, das hei\u00dft, wir hatten unsere kleinen Angelegenheiten in unseren H\u00e4nden. Ich m\u00f6chte sagen, dass der Wandervogel, wie ich ihn damals zuerst als Altwandervogel in L\u00fcneburg kennenlernte, eine der sp\u00e4ten, nach meinem Daf\u00fcrhalten nicht unbedeutenden Formen eines romantischen Freiheitsgef\u00fchls war. Das Wort Liberalismus ist eigentlich zu eng, aber im Zweifelsfalle ist es besser als andere Worte, und in diesem Sinne habe ich es damals aufgenommen. &#8230;&#8220;<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"w-separator size_medium\"><\/div><div class=\"g-cols wpb_row via_flex valign_top type_default stacking_default\"><div class=\"vc_col-sm-8 wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p>Sie haben dann 1914 Abitur [am Johanneum] gemacht, dem Jahr als der Krieg ausbrach&#8230;<\/p>\n<p>&#8222;Dies ist eine Phase, die den Kern meiner Entwicklung betrifft . Seit Obersekunda fand ein Einbruch in mein Denken statt, der kam aus einer Gegend, die sich ganz gegen meine Tradition richtete. Diesen Einbruch f\u00f6rderte das sozialistische Buch der Lily Braun. Aber da waren vor allem die Skandinavier, Ibsen, Bjoernson und sp\u00e4ter Strindberg, und da waren die Russen, und da war Nietzsche. Mit ihm begann alles zu zerbr\u00f6ckeln.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"vc_col-sm-4 wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p><a ref=\"magnificPopup\" href=\"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/wittfogl.1908g.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-14615\" src=\"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/wittfogl.1908g-300x217.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"217\" srcset=\"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/wittfogl.1908g-300x217.jpg 300w, https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/wittfogl.1908g-161x116.jpg 161w, https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/wittfogl.1908g.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"g-cols wpb_row via_flex valign_top type_default stacking_default\"><div class=\"vc_col-sm-12 wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p>Von Obersekunda, Unterprima (Klasse 11 und 12) an war ich schon in einer Entwicklung begriffen, die das \u00abEstablishment\u00bb nicht wollte. Ich war also bereit, meinen eigenen Weg zu gehen. Obgleich ich der einzige war in der Oberprima, der sich nicht freiwillig [zum Kriegsdienst] meldete, kamen die anderen alle zu mir und sagten: \u00abDu verstehst, warum wir uns alle melden, aber wir verstehen auch, dass du dich nicht freiwillig meldest, denn wir wissen, dass du ja eigentlich diesen ganzen milit\u00e4rischen Zusammenhang ablehnst.\u00bb Ich denke immer noch mit R\u00fchrung daran und ohne es eigentlich zu verstehen, warum meine Schulkameraden so gut zu mir waren und mich nicht wie die Au\u00dfenseiter verurteilten.<\/p>\n<p>Ein Beispiel: Der Direktor unseres Gymnasiums [des Johanneums] winkte mich einmal heran, als wir aus der gro\u00dfen Pause zum Unterricht zur\u00fcckgingen, das war in der Unterprima. Er sagte: \u00abWittfogel, ich habe geh\u00f6rt, Sie wollen eine neue Religion gr\u00fcnden!\u00bb Ich zuckte mit den Achseln. \u00abIch verbiete Ihnen das!\u00bb Also da sehen Sie den Zusammensto\u00df zwischen zwei Welten. Als ich zu ihm ging, als ich aus dem Gymnasium ausschied, da zeigte sich, dass er sah, dass ich anders dachte und dass ich mich anders entwickelt hatte. Er sprach zu mir mit einer grimmigen Anerkennung, dass in mir etwas war, was bei den anderen nicht war.<\/p>\n<p>Einmal, in der Oberprima, wandte er sich an einen sehr gebildeten Mitsch\u00fcler und sagte: \u00abHaben Sie Zarathustra gelesen?\u00bb Er sagte: \u00abja.\u00bb &#8211; \u00abHaben Sie ihn verstanden?\u00bb Der Gefragte antwortete &#8211; ich dachte, er war feige &#8211; \u00abNein.\u00bb Dann wandte er sich zu mir und fragte: \u00abWittfogel, haben Sie Zarathustra gelesen?\u00bb Ich sagte: \u00abja.\u00bb &#8211; \u00abHaben Sie ihn verstanden?\u00bb Ich hatte ihn nat\u00fcrlich auch nicht ganz verstanden, aber ich antwortete: \u00abja.\u00bb Das war der Unterschied.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"vc_col-sm-12 wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p><strong>Weiterer Lebenslauf (nach Brockhaus 1991):<\/strong><\/p>\n<p>Fr\u00fch in der Jugendbewegung engagiert, wandte sich Wittfogel bereits w\u00e4hrend des Studiums in den 1920er Jahren der sozialistischen, darin kommunistischen Arbeiterbewegung zu und griff au\u00dfer mit theoretischen Schriften auch mit politischen Theaterst\u00fccken in die kulturellen Auseinandersetzungen der Weimarer Republik ein. Ab 1925 war er Mitarbeiter des Frankfurter Instituts f\u00fcr Sozialforschung und promovierte 1930 mit einer sinologischen (chinakundlichen) Arbeit.<\/p>\n<p>1933 war Wittfogel im Konzentrationslager, 1934 emigrierte er in die USA und nahm verschiedene Lehrauftr\u00e4ge wahr, mehrere Reisen nach Asien (1936-39 China), 1939 brach er mit der KPD. Von 1947-66 war er Professor f\u00fcr chinesische Geschichte an der University of Washington in Seattle.<\/p>\n<p>In der Zeit des kalten Krieges war W. \u00fcberzeugter Antikommunist, was ihn zeitweise in Verbindung mit den Denunziationen der McCarthy-\u00c4ra brachte. Mit seinen Arbeiten \u00fcber die asiatischen Produktions- und Herrschaftsverh\u00e4ltnisse (hydraulische Gesellschaften), die einerseits die analytischen Ans\u00e4tze von KARL MARX und M. WEBER weiterzuf\u00fchren suchten und andererseits eine Grundlage zur Erkl\u00e4rung und Kritik der politischen Geschichte in der Sowjetunion (Stalinismus) und in China darstellen wollten (&gt;Oriental despotism&lt;, 1957; dt. &gt;Die orientalische Despotie&lt;), fand Wittfogel Beachtung und Widerspruch.<\/p>\n<p><strong>Weitere Werke:<\/strong> Gesch. der b\u00fcrgerlichen. Gesellschaft (1924); Wirtschaft u. Gesellschaft Chinas (1931). G. L. ULMEN: The science of society. Toward an understanding of the life and work of K. A. Wittfogel (Den Haag 1978 :K. H. MENGES: K. A. Wittfogel (1896-1988), in: (Central Asiatic journal, Bd, 33 (Wiesbaden 1989).<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Autor: Alfred Blohm<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"w-tabs-section\" id=\"f972\"><button class=\"w-tabs-section-header\" aria-controls=\"content-f972\" aria-expanded=\"false\"><div class=\"w-tabs-section-title\">politischer Werdegang<\/div><div class=\"w-tabs-section-control\"><\/div><\/button><div  class=\"w-tabs-section-content\" id=\"content-f972\"><div class=\"w-tabs-section-content-h i-cf\"><div class=\"g-cols wpb_row via_flex valign_top type_default stacking_default\"><div class=\"vc_col-sm-3 wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p><a ref=\"magnificPopup\" href=\"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/wittfog2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-14617\" src=\"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/wittfog2.jpg\" alt=\"\" width=\"190\" height=\"247\" srcset=\"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/wittfog2.jpg 190w, https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/wittfog2-89x116.jpg 89w\" sizes=\"auto, (max-width: 190px) 100vw, 190px\" \/><\/a><\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"vc_col-sm-9 wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p>Die pers\u00f6nliche politische Entwicklung Wittfogels ist insofern au\u00dfergew\u00f6hnlich, als sich in seiner Lebensgeschichte Erfahrungen niedergeschlagen haben, die seine daraus resultierende Gesinnung \u00fcber voreilige Einordnungen in bestimmte ideologische Schubladen erhaben machen. Der Preis, den Wittfogel f\u00fcr diese Lernerfahrungen bezahlen musste, war hoch, die Erlebnisse selbst schmerzlich. Wittfogel wurde schon in seiner Jugend marxistisch beeinflusst und verabschiedete sich 1914 mit einer marxistisch get\u00f6nten Abiturrede vom Johanneum,was den in der Aula versammelten Honoratioren damals gar nicht gefiel. Er wurde au\u00dferdem zum gl\u00fchend \u00fcberzeugten Kriegsgegner des 1. Weltkrieges, den er als Soldat miterlebte.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"w-separator size_medium\"><\/div><div class=\"g-cols wpb_row via_flex valign_top type_default stacking_default\"><div class=\"vc_col-sm-12 wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p>1918 trat er in die USPD ein, 1920 in die KPD. In dieser ersten politisch bewusst wahrgenommenen Zeit schrieb er unter anderem f\u00fcnf revolution\u00e4re Dramen und nannte den Kommunismus die &#8222;neue Religion f\u00fcr ein besseres Diesseits&#8220;. Er wurde Mitglied des Frankfurter Instituts f\u00fcr Sozialforschung. Sein zweites Buch &#8222;Geschichte der b\u00fcrgerlichen Gesellschaft&#8220; (1924) war noch gepr\u00e4gt von Marx-, Bucharin- und Leninzitaten. Marx wird darin als &#8222;gr\u00f6\u00dfter Geschichtsschreiber der b\u00fcrgerlichenGesellschaft&#8220;, und Lenin als sein &#8222;kongenialer Nachfahre&#8220; bezeichnet. Der damals herrschenden b\u00fcrgerlich- akademischen Elite, z.B. Max Weber, bescheinigte Wittfogel &#8222;Ratlosigkeit, Zerrissenheit ihrer Methode&#8220; und w\u00e4hnte sich selbst sicher im festen Glauben an die Diktatur des Proletariats.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"g-cols wpb_row via_flex valign_top type_default stacking_default\"><div class=\"vc_col-sm-12 wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p>Als durch seine wissenschaftliche Arbeit ab 1926 die Konturen seiner eigenen Theorie der &#8222;orientalischen Despotie&#8220; deutlicher wurden, zeigten sich erste Differenzen zu der mittlerweile vorherrschenden stalinistischen Version des Marxismus. 1931 fanden auf der Leningrader Konferenz Diskussionen \u00fcber das Thema der asiatischen Produktionsweise statt, als bereits 5 Millionen russischer Bauern im Zuge der Zwangskollektivierung umgekommen waren. Nun musste Wittfogel erleben, wie ihm die eigenen Genossen mit ideologischer H\u00e4rte in den R\u00fccken fielen. Seine Theorie der asiatischen Despotie wurde von Stalin verboten, danach totgeschwiegen; 17 seiner 22 Mitstreiter wurden Opfer stalinistischer S\u00e4uberungen. Er selbst wurde als &#8222;Renegat&#8220; verschrien. (Sogar Rudi Dutschke nennt ihn 1974 noch so in seinem Buch &#8222;Versuch, Lenin auf die F\u00fc\u00dfe zustellen&#8220; ). Trotz dieser Erfahrungen schied Wittfogel 1934 zun\u00e4chst nur als zahlendes Mitglied, aber erst 1939 nach dem Hitler-Stalin-Pakt endg\u00fcltig aus der KPD aus und glaubte noch bis 1948, die UdSSR sei nur ein entarteter Sozialismus, derdurch eine weitere sozialistische Revolution ver\u00e4ndert werden m\u00fcsse.<\/p>\n<p>1933 erlebte Wittfogel den Terror der anderen ideologischen Gegenseite, n\u00e4mlich der nationalsozialistischen Diktatur, als H\u00e4ftling im Konzentrationslager Papenburg am eigenen Leibe. Er war es, der das bekannte Lied &#8222;Wir sind die Moorsoldaten&#8220; bei seiner Entlassung aus mehrmonatiger Haft nach drau\u00dfen schmuggelte, und er hielt seine Eindr\u00fccke aus der Lagerhaft in dem Roman &#8222;Staatliches Konzentrationslager VII&#8220; fest. In seinem Vorwort zur 2. Auflage seiner &#8222;Orientalischen Despotie&#8220; (1961) erinnert sich Wittfogel daran, dass ihn seine H\u00e4ftlingskameraden bei seiner Entlassung baten, &#8222;falls ich die Freiheit wiedersehen sollte, allen Menschen guten Willens die Unmenschlichkeit der totalit\u00e4ren Herrschaft in jeder Form und Maske zu erkl\u00e4ren.&#8220; Nach seiner Emigration aus Deutschland wurde der Hitler-Stalin-Pakt 1939, als beide Diktatoren auch nochgemeinsame Sache machten, zur entscheidenden Wende in seinem Leben.<\/p>\n<p>Ihm wurde immer st\u00e4rker bewusst, dass die &#8222;au\u00dferordentliche S\u00fcnde von Marx gegen die Wissenschaftlichkeit&#8220; bei der Behandlung der asiatischen Produktionsweise etwas mit dessen Theorie der Diktatur des Proletariats zu tun haben k\u00f6nnte und welche Folgen diese Theorie gehabt hatte. So wurde Wittfogel nach 1945 zum erkl\u00e4rten Antikommunisten und Verteidiger der westlichen Freiheit. Er bef\u00fcrwortete eine &#8222;offene Gesellschaft&#8220; , erw\u00e4hnte allerdings den Philosophen Karl Raimund Popper nirgendwo in der 32-seitigen Bibliographie seiner &#8222;Orientalischen Despotie&#8220;. Man brauche den westlichen Kapitalismus um der Freiheit willen, und ein &#8222;bi\u00dfchen Ausbeutung&#8220; sei der Preis, den man f\u00fcr die Freiheit bezahlen m\u00fcsse. Deswegen wurde Wittfogel noch lange kein Liberaler; er bezeichnete sich als Sozialdemokrat. Im Kalten Krieg f\u00fcrchtete er aber den sowjetischen Imperialismus so sehr, dass er sogar den Westen kritisierte: Es fehle angesichts der sowjetischen Bedrohung an<\/p>\n<p>Klarheit und K\u00fchnheit. Man sei innerlich schlecht f\u00fcr den Kampf gegen den kommunistischenTotalitarismus vorbereitet &#8211; trotz milit\u00e4rischer R\u00fcstung und wagemutiger Wirtschaftspolitik.F\u00fcr ihn hie\u00df die Alternative &#8222;Sklaverei oder Freiheit&#8220; , und so ist es vielleicht erkl\u00e4rlich, dasser sich 1951 zu einer Aussage vor dem Mc. Carthy-Ausschuss hinrei\u00dfen lie\u00df, was ihm sp\u00e4ter allerdings auch etwas peinlich war.<\/p>\n<p>Wittfogel bezeichnete sich als &#8222;ordentlichen materialistischen, der Objektivit\u00e4t verpflichteten Wissenschaftler&#8220;, der sich als K\u00e4mpfer f\u00fcr &#8222;unbequeme wissenschaftliche Wahrheiten und grundlegende menschliche Werte gegen ideologische Verblendung&#8230;&#8220; einsetzte. Er kehrte also zum Humanismus seiner gymnasialen Zeit zur\u00fcck. Er bedankte sich 1961 im Vorwort zur deutschen Ausgabe der &#8222;Orientalischen Despotie&#8220; ausdr\u00fccklich f\u00fcr seine humanistische Erziehung und schrieb in einem Brief an das Johanneum 1975: &#8222;Ich verdanke dem Gymnasium Johanneum viel&#8220;. Im Jahre 1979 wurde er von seiner alten Schule eingeladen und hielt einen Vortrag im Johanneum mit dem Thema &#8222;Hitler, Stalin und die Bedrohung unserer Freiheit&#8220;. Eine neue Religion hatte er also nicht gegr\u00fcndet, wie der Direktor des Gymnasiums in seiner Schulzeit vermutete, aber er begann die Religion wieder zu w\u00fcrdigen. In einem Interview 1981 kritisierte Wittfogel den &#8222;blindw\u00fctigen Atheismus&#8220; von Marx. Religion entfalte wichtige Qualit\u00e4ten im Menschen. In seiner Wohnung in New York hing etwas versch\u00e4mt in einer Ecke eine naive Darstellung &#8222;Jesus empf\u00e4ngt die Kinder&#8220;, und er fragte den Besucher Mathias Greffrath \u00fcber den 1979 verstorbenen Rudi Dutschke: &#8222;War er nicht Christ bis zum Schluss?&#8220;.<\/p>\n<p>Wittfogels Hauptwerk endet mit einem Zitat des griechischen Geschichtsschreibers Herodot, das die Aussagen zweier griechischer B\u00fcrger, Sperthias und Bulis, wiedergibt. Diese waren von dem hohen persischen Beamten Hydarnes gefragt worden, ob sie dem persischen Gro\u00dfk\u00f6nig dienen w\u00fcrden, wenn sie selbst daf\u00fcr mit gro\u00dfem politischen Einflu\u00df belohnt w\u00fcrden. Ihre Antwort lautete: &#8222;Hydarnes, einseitig ist der Rat, den du uns gibst. &#8230; Von Grund auf verstehst du Sklave zu sein, aber die Freiheit hast du nicht gekostet, ob sie s\u00fc\u00df ist oder nicht. Oh, wenn du sie gekostet h\u00e4ttest, w\u00fcrdest du uns raten, f\u00fcr sie zu k\u00e4mpfen&#8230;&#8220;<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"w-tabs-section\" id=\"sce0\"><button class=\"w-tabs-section-header\" aria-controls=\"content-sce0\" aria-expanded=\"false\"><div class=\"w-tabs-section-title\">Werk: &#8222;Die orientalische Despotie&#8222;<\/div><div class=\"w-tabs-section-control\"><\/div><\/button><div  class=\"w-tabs-section-content\" id=\"content-sce0\"><div class=\"w-tabs-section-content-h i-cf\"><div class=\"g-cols wpb_row via_flex valign_top type_default stacking_default\"><div class=\"vc_col-sm-12 wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p>In seinen ersten Studien \u00fcber China 1922- 24 hatte Wittfogel, wie er sp\u00e4ter zugab, noch nicht bemerkt, dass seine Erkenntnisse \u00fcber die asiatischen Gesellschaften zu anderen Schlussfolgerungen f\u00fchrten als bei Marx, den er damals als seinen sozialwissenschaftlichen Lehrer ansah. In seinem zweiten Buch &#8222;Die Geschichte der b\u00fcrgerlichen Gesellschaft&#8220; (1924), das noch ganz dem orthodoxen Marxismus verpflichtet war, finden sich nur Andeutungen auf das, was Wittfogel sp\u00e4ter die &#8222;orientalische Despotie&#8220; nannte. Mit der von Marx entlehnten (aber von ihm selbst nicht durchgehaltenen) Forderung, dass ein Forscher die objektive Wahrheit keinem au\u00dferhalb der Wissenschaft liegenden Interesse unterordnen d\u00fcrfe, nicht einmal dem der Arbeiter, entwickelte Wittfogel ab 1926 seine eigene Theorie.<\/p>\n<p>Schon die b\u00fcrgerlichen National\u00f6konomen Richard Jones, John Stuart Mill und Adam Smith hatten die Besonderheiten der asiatischen Gesellschaften entdeckt und beschrieben. Marx hatte seine Kenntnisse \u00fcber die &#8222;asiatische Produktionsweise&#8220; von ihnen. Unter &#8222;orientalischer Despotie&#8220; versteht Wittfogel eine Wirtschaftsweise, die sich als menschliche Antwort auf besonders gro\u00dfe Herausforderungen der Natur, der sich ver\u00e4ndernden Naturkr\u00e4fte und der nat\u00fcrlichen geographischen Gegebenheiten gebildet hatte. Wo gr\u00f6\u00dfere Wasseransammlungen in einer ansonsten trockenen, aber latent fruchtbaren Landschaft vorhanden waren und auf die trockenen B\u00f6den geleitet werden konnten, entstanden &#8222;hydraulische Gesellschaften&#8220;. Der Bau von Kan\u00e4len zur Bew\u00e4sserung sowie Deichen und Schutzbauten gegen periodisch auftretende \u00dcberflutungen an gro\u00dfen Str\u00f6men (z.B. in den Hochkulturen des Zweistromlandes\/Babylons, der Induskultur, am Hwangho und Jangtse in China) erforderte den massenhaften Einsatz von b\u00e4uerlichen Arbeitskr\u00e4ften. Diese Arbeitsleistungen erfolgten durch Fronarbeit, waren aber wegen der Zersplitterung der vielen Dorfgemeinden erst durch die zentrale Planungsmacht einer Funktion\u00e4rselite m\u00f6glich, die gleichzeitig zur politisch herrschenden Kaste aufstieg und \u00fcber eine zur Mathematik, Geometrie, Astronomie und Verwaltung f\u00e4higen B\u00fcrokratie verf\u00fcgte.<\/p>\n<p>Der wirtschaftliche Erfolg dieser kooperativen Gesellschaften wurde aber erkauft durch die Preisgabe vieler Freiheitsrechte an die zentrale Staatsb\u00fcrokratie, eben die &#8222;orientalische Despotie&#8220;. Schon Montesquieu betonte die negativen Auswirkungen der orientalischen Herrschaftsform auf die W\u00fcrde des Individuums. Wittfogel weitete diesen Begriff auch auf andere agrarische Gesellschaften aus, die zwar nicht durch hydraulische Projekte, aber durch eine starke Staatsb\u00fcrokratie bestimmt waren, die oft auch der gr\u00f6\u00dfte Landeigent\u00fcmer war (z.B. das zaristische Ru\u00dfland, das vorspanische Mittelamerika). Die St\u00e4dte in allen diesen Gesellschaften waren durch eine starke Abh\u00e4ngigkeit von der Beamtenelite gepr\u00e4gt , und die Kaufleute und Handwerker konnten sich nicht wie in Westeuropa zu einer politisch selbstst\u00e4ndigen Macht etablieren. Da die orientalische Despotie die totale Macht beanspruchte, fehlten in solchen Gesellschaften politische Gegengewichte, die f\u00fcr mehr b\u00fcrgerliche Freiheiten h\u00e4tten sorgen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Karl Marx stie\u00df ab 1853 auf diese Ph\u00e4nomene, die er &#8222;asiatische Produktionsweise&#8220; nannte und besonders an Indien untersuchte. In Russland, wo nicht Bew\u00e4sserungsprojekte die Wirtschaftsweise pr\u00e4gten, aber die russische Umverteilungsgemeinde noch bis ins 19. Jahrhundert trotz Bauernbefreiung 1861 unter dem Druck zentraler staatlicher Steuerforderungen mit Restformen von Gemeinschaftseigentum und schwach ausgepr\u00e4gtem Privateigentum erhalten blieb, nannte Marx diese Gesellschaftsform &#8222;semi-asiatisch&#8220;. Nach Marx erstickte die asiatische Despotie die historische Energie der Landbev\u00f6lkerung. Deshalb habe nur eine echte Revolution je in Asien stattgefunden, n\u00e4mlich die Ver\u00e4nderungen der r\u00fcckst\u00e4ndigen Strukturen durch die englischen Kolonialherren in Indien.<\/p>\n<p>Nach Wittfogel hatte Marx zwar die asiatische Produktionsweise erkannt, diese Entdeckung aber stiefm\u00fctterlich behandelt, da sein Interesse sich eher von der Sache der Arbeiterschaft in den westlichen Industriestaaten leiten lie\u00df. Marx habe die Gefahren einer zentralistischen Staatswirtschaft gesehen, aber mit der ungen\u00fcgenden Bekanntgabe dieser selbstkritischen Revision eine &#8222;au\u00dferordentliche wissenschaftliche S\u00fcnde&#8220; begangen. Seit 1853 sah f\u00fcr Marx auch die Weltgeschichte unter historisch &#8211; materialistischem Standpunkt vielf\u00e4ltiger aus, als er sie noch im &#8222;Kommunistischen Manifest&#8220; (1848) beschrieben hatte. W\u00e4re die Vielzahl von Gesellschaftsformen von Marx besser gew\u00fcrdigt worden, so h\u00e4tte die stufenweise geradlinige historische Entwicklung von der Urgesellschaft bis zum Sozialismus zumindest durch weitere Entwicklungsm\u00f6glichkeiten anderer Gesellschaften relativiert werden m\u00fcssen. Dem Individuum w\u00e4ren dann eine tiefere moralische und politische Verantwortung zugemessen worden. Gab es au\u00dferdem auch Gefahren durch die Abschaffung des Privateigentums wie in der orientalischen Despotie, dann h\u00e4tte es auch R\u00fcckschritte in der geschichtlichen Entwicklung (nach dem Kapitalismus) geben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Lenin habe die nun schon durch Marx &#8222;verst\u00fcmmelte&#8220; Konzeption der asiatischen Produktionsweise bereits in &#8222;zynischer Verleugnung&#8220; des Marx&#8217;schen Theorems weiter verdunkelt, weil er gegen die Menschewiken in Russland k\u00e4mpfte. Diese Gruppe der russischen Sozialisten unter Plechanov bef\u00fcrchtete, dass bei der revolution\u00e4ren Strategie der Bolschewiken unter Lenin eine kleine Partei aus Berufsrevolution\u00e4ren die Rolle der asiatischen Despotie \u00fcbernehmen k\u00f6nnte. Die Oktoberrevolution 1917 hat nach Wittfogel tats\u00e4chlich nicht etwasozialistischen Charakter gehabt, sondern sei eine Herrschaft der Apparatschiks gewesen, die nie eine Beteiligung der Bev\u00f6lkerung zulie\u00df und zur totalit\u00e4ren Terrorherrschaft Stalins \u00fcberleitete.<\/p>\n<p>Wittfogel schrieb nach eigenen Angaben sein &#8222;beunruhigendes Buch&#8220;, weil der soziale Totalitarismus der UdSSR weit \u00fcber die alte orientalische Despotie hinausgegangen und ein bedrohlicher imperialistischer Staat entstanden sei, der au\u00dferdem wegen seiner angeblich sozialen Sache weltweite Anziehungskraft aus\u00fcbte. Seit 1949 beherrschten nach Wittfogel die totalit\u00e4ren Machtgebilde Russland und China bereits ein Drittel der Menschheit, sodass f\u00fcr Wittfogel der wichtigste politische Wert weltweit in Gefahr war: die Freiheit. &#8222;Nur der verdient das Recht, frei zu sein, der fest im gro\u00dfen Erbe der Vergangenheit wurzelt, der wachsam den Drohungen einer konfliktzerissenen Gegenwart begegnet, und der entschlossen alle M\u00f6glichkeiten einer offenen Zukunft meistert&#8220; (Die orientalische Despotie, 1957).<\/p>\n<p>Die Wirkungsgeschichte der Theorie der &#8222;orientalischen Despotie&#8220; reicht unter anderem bis zu Rudi Dutschkes Buch &#8222;Versuch, Lenin auf die F\u00fc\u00dfe zu stellen&#8220; (1974) und bis zu Rudolf Bahros Buch &#8222;Die Alternative&#8220; (1978). In den als Unterrichtsmaterial f\u00fcr Sch\u00fcler von der Bundeszentrale f\u00fcr politische Bildung verbreiteten &#8222;Informationen f\u00fcr politische Bildung&#8220; wird Wittfogel im Heft &#8222;Entwicklungsl\u00e4nder&#8220; (1988) als Vertreter einer Erkl\u00e4rung f\u00fcr Unterentwicklung zitiert, nach der die ung\u00fcnstigen nat\u00fcrlichen geographischen Verh\u00e4ltnisse und ihr Einfluss auf das gesellschaftliche System als Ursachen f\u00fcr die fehlende Entwicklung einer modernen industriellen Wirtschaftsweise angesehen werden.<\/p>\n<p>In der wissenschaftlichen Auseinandersetzung sind gegen Wittfogels &#8222;Orientalische Despotie&#8220; gewichtige Argumente ins Feld gef\u00fchrt worden. In vielen L\u00e4ndern gebe es zwar hydraulische Systeme, aber keine Despotie,z.B. in den Niederlanden oder in Sri Lanka. Wo hingegen Wasserwirtschaft und B\u00fcrokratie vorhanden waren, sei nicht zu beweisen, dass Wasserbau die Staatsb\u00fcrokratie hervorbrachte. Gerade in China sei die kaiserliche Herrschaft mit ihren Beamten nicht unbedingt aus der hydraulischen Wirtschaftsweise hervorgegangen. Dennoch besitze Wittfogels Theorie nach wie vor als heuristischer Impetus einen gewissen Wert. (Joachim Radkau, Natur und Macht &#8211; Eine Weltgeschichte der Umwelt, Beck-Verlag M\u00fcnchen 2000).<\/p>\n<p>Besonders in den letzten 20 Jahren wurde die westliche Welt durch das rasante Wirtschaftwachstum asiatischer Staaten \u00fcberrascht, die vorher noch als Entwicklungsl\u00e4nder galten. Andere Regionen der Welt, in denen keine hydraulischen Gesellschaften oder zentralistischen Staatsb\u00fcrokratien entstanden waren, wie z.B. Afrika, machen dagegen in Bezug auf ihre wirtschaftliche Unterentwicklung gro\u00dfe Sorgen. Asien gilt &#8211; trotz mancher Krisen &#8211; als Markt der Zukunft, was besonders f\u00fcr die Gro\u00dfmacht China zutrifft. Dass sich dabei das zentralistisch regierte politische System Chinas demokratischen Freiheiten \u00f6ffnet, bleibt allerdings nach wie vor zu hoffen.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"als Sch\u00fcler des Johanneumspolitischer WerdegangWerk: &#8222;Die orientalische Despotie&#8222;als Sch\u00fcler des Johanneums Zitate aus : &#8222;Die Zerst\u00f6rung einer Zukunft, Gespr\u00e4che mit emigrierten Sozialwissenschaftlern. Aufgezeichnet von Mathias Greffrath, Reinbek bei Hamburg 1979. &#8222;&#8230;.wir jungen Leute wollten eine freie Lebensart. Wir wollten uns kleiden, wie wir wollten. 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