{"id":13834,"date":"2023-07-01T10:39:51","date_gmt":"2023-07-01T08:39:51","guid":{"rendered":"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/?page_id=13834"},"modified":"2023-07-01T13:08:52","modified_gmt":"2023-07-01T11:08:52","slug":"johann-a-p-schulz-detailinformationen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/johann-a-p-schulz-detailinformationen\/","title":{"rendered":"Johann A. P. Schulz: Detailinformationen"},"content":{"rendered":"<section class=\"l-section wpb_row height_auto\"><div class=\"l-section-h i-cf\"><div class=\"g-cols vc_row via_flex valign_top type_default stacking_default\"><div class=\"vc_col-sm-12 wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div class=\"w-tabs layout_hor style_default switch_click has_scrolling\" style=\"--sections-title-size:1em\"><div class=\"w-tabs-list items_2 align_none\"><div class=\"w-tabs-list-h\"><button class=\"w-tabs-item active\" aria-controls=\"content-g4b8\" aria-expanded=\"false\"><span class=\"w-tabs-item-title\">Vom Chorknaben zum Hofkapellmeister<\/span><\/button><button class=\"w-tabs-item\" aria-controls=\"content-l716\" aria-expanded=\"false\"><span class=\"w-tabs-item-title\">Eine B\u00fcste f\u00fcr Johann Abraham Peter Schulz<\/span><\/button><\/div><\/div><div class=\"w-tabs-sections titles-align_none icon_chevron cpos_right\"><div class=\"w-tabs-section active\" id=\"g4b8\"><button class=\"w-tabs-section-header active\" aria-controls=\"content-g4b8\" aria-expanded=\"true\"><div class=\"w-tabs-section-title\">Vom Chorknaben zum Hofkapellmeister<\/div><div class=\"w-tabs-section-control\"><\/div><\/button><div  class=\"w-tabs-section-content\" id=\"content-g4b8\"><div class=\"w-tabs-section-content-h i-cf\"><div class=\"g-cols wpb_row via_flex valign_top type_default stacking_default\"><div class=\"vc_col-sm-3 wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p><a ref=\"magnificPopup\" href=\"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/tafel_am_geburtshaus_von_j.a.p._schulz_klein.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-13843\" src=\"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/tafel_am_geburtshaus_von_j.a.p._schulz_klein-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/tafel_am_geburtshaus_von_j.a.p._schulz_klein-300x225.jpg 300w, https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/tafel_am_geburtshaus_von_j.a.p._schulz_klein-154x116.jpg 154w, https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/tafel_am_geburtshaus_von_j.a.p._schulz_klein.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"vc_col-sm-9 wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p>Es war f\u00fcr L\u00fcneburg und das Johanneum nicht gerade eine glanzvolle Zeit, die J.A.P. Schulz 1757 &#8211; 1764 als Sch\u00fcler des Johanneums erlebte. Der seit dem 17. Jahrhundert andauernde wirtschaftliche Abstieg L\u00fcneburgs, das als Provinzstadt kaum mehr Entwicklungsm\u00f6glichkeiten bot, wurde versch\u00e4rft durch die Folgen des Siebenj\u00e4hrigen Krieges (1756 &#8211; 63). F\u00fcr L\u00fcneburg bedeutete das die Einquartierung von Verwundeten in alle leerstehenden Geb\u00e4ude inklusive des Johanneums, das 1763 nur 49 Sch\u00fcler in drei Klassen besa\u00df. 1758 hatte eine Fleckfieberepidemie L\u00fcneburg heimgesucht, der 7% der etwa 9000 Einwohner zum Opfer gefallen waren.Hinzu kam der grundlegende Wandel der Gesellschaft und des Musiklebens. Das Zeitalter des Rokoko l\u00f6ste die Barockzeit ab und das B\u00fcrgertum wurde gegen\u00fcber dem Adel und der Kirche wirtschaftlich und kulturell bedeutsamer.<\/p>\n<p>Rationalismus und Aufkl\u00e4rung f\u00fchrten zu einem Niedergang der Kirchenmusik, die bis dahin immer noch die Hauptquelle der Musik gebildet hatte, wie man am Werk J.S. Bachs sehen kann. In der L\u00fcneburger Michaeliskirche entfernte man Ende des 18. Jahrhunderts ganz im Sinne des Rationalismus die religi\u00f6sen Kunstsch\u00e4tze, vereinfachte die Gottesdienstliturgie und vermied lang dauernde Orgelpr\u00e4ludien.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"g-cols wpb_row via_flex valign_top type_default stacking_default\"><div class=\"vc_col-sm-3 wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p><a ref=\"magnificPopup\" href=\"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/geburtshaus_von_j.a.p._schulz_in_der_waagestrasse.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-13842\" src=\"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/geburtshaus_von_j.a.p._schulz_in_der_waagestrasse-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/geburtshaus_von_j.a.p._schulz_in_der_waagestrasse-225x300.jpg 225w, https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/geburtshaus_von_j.a.p._schulz_in_der_waagestrasse-300x400.jpg 300w, https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/geburtshaus_von_j.a.p._schulz_in_der_waagestrasse-87x116.jpg 87w, https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/geburtshaus_von_j.a.p._schulz_in_der_waagestrasse.jpg 311w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"vc_col-sm-9 wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p>Dennoch war es gerade die Kirchenmusik, die den Sch\u00fcler J.A.P. Schulz, der am 31.3. 1747 als Sohn eines B\u00e4ckermeisters getauft wurde, begeisterte und musikalisch f\u00f6rderte. Obwohl sein Vater ihn gern als Prediger in L\u00fcneburg gesehen h\u00e4tte, erkannte seine Mutter die musikalische Begabung ihres Sohnes und schickte ihn zun\u00e4chst auf die Michaelisschule, wo er im Schulchor wegen seiner sch\u00f6nen Stimme auch als Solist bei Kirchenmusiken mitwirkte und beim Kantor von St. Michaelis Instrumentalunterricht erhielt. Als Schulz die Michaelisschule verlie\u00df und zum Johanneum wechselte, sang er auch hier im Schulchor und erhielt beim Kantor der Johanniskirche und Telemannsch\u00fcler J. Ch. Schm\u00fcgel gr\u00fcndlichen Unterricht in Musiktheorie und Komposition. In der Biographie von Reichardt (Kassel 1947) hei\u00dft es: &#8222;Er kam nun auf die Johannisschule, wo er drei Jahre blieb und au\u00dfer den gew\u00f6hnlichen Wissenschaften und Sprachunterricht auch im Singen Unterricht erhielt. Bald war er der erste Diskantist im Chor, der bei Kirchenmusiken und w\u00e4hrend des Winterhalbjahres auch auf der Stra\u00dfe zu singen pflegte. Er nahm daneben Unterricht bei dem damals gesch\u00e4tzten Organisten an der Johanniskirche Schm\u00fcgel, au\u00dferdem noch Unterricht am Klavier. Schm\u00fcgel sprach oft mit gro\u00dfer Verehrung von Kirnberger in Berlin und weckte dadurch sein Verlangen nach dieser damals bl\u00fchenden Residenz der Tonkunst.&#8220;<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"w-separator size_medium\"><\/div><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p>Sein Vater wollte verhindern, dass er Musiker wurde, und sagte des \u00f6fteren: &#8218; Lass nur das ewige Fiedeln und nimm &#8230; ein geistliches Buch vor die Nase ! Ich will keinen Bierfiedeler an dir erleben.&#8216; Seit seinem 14. Lebensjahr stand Schulz in Briefkontakt zu C. Ph. E. Bach (1714- 85), der damals in Berlin wirkte, und entwickelte deshalb den Wunsch dort zu studieren. 1765 verlie\u00df Schulz seine Heimatstadt und erhielt Unterricht bei J. Ph. Kirnberger, der ein Sch\u00fcler J. S. Bachs gewesen war. 1768 konnte er auf Empfehlung Kirnbergers als Klavierlehrer an die polnische Gr\u00e4fin Sapieha vermittelt werden, die er auf Bildungsreisen durch Europa begleitete. Als er ab 1773 wieder in Berlin weilte, begann seine eigentliche Karriere. Er verfasste Artikel f\u00fcr ein Musiklexikon, gab unter dem Namen Kirnbergers die &#8222;Wahren Grunds\u00e4tze zum Gebrauch der Harmonie&#8220; heraus ( 1773, Nachdruck Hildesheim 1970 ) und wurde 1776 Musikdirektor des Franz\u00f6sischen Theaters in Berlin, f\u00fcr das er die Oper L&#8216; impromptu schrieb. Als das Theater aus Kostengr\u00fcnden vom k\u00f6niglichen Hof aufgel\u00f6st wurde, nahm er eine Stelle als Kapellmeister bei Prinz Heinrich, dem Bruder Friedrichs II., am Schlo\u00df von Rheinsberg an, wo er u.a. Schauspielmusiken wie Athalia und das Melodram Le Barbier de S\u00e9ville (1786) komponierte. Nachdem man am Hof von Rheinsberg seinen kompositorischen Stil, der sich nicht mehr am strengen Kontrapunkt orientierte, kritisierte, gab er seine Stelle auf. Er wurde 1787 Hofkapellmeister am d\u00e4nischen K\u00f6nigshof in Kopenhagen und verwirklichte in seiner praktischen Arbeit auch seine musiktheoretischen Interessen. Schon w\u00e4hrend der Zeit in Rheinsberg hatte sein Hauptaugenmerk immer mehr den volkst\u00fcmlichen Liedern gegolten, durch die er sich gem\u00e4\u00df den Idealen der Aufkl\u00e4rung eine kulturelle und sittliche F\u00f6rderung des Volkes erhoffte. 1782 und 1785 ver\u00f6ffentlichte er zwei B\u00e4nde seiner Lieder im Volkston und wurde dadurch zum Haupt der sogenannten &#8222;Zweiten Berliner Liederschule&#8220;, die sich um m\u00f6glichst volksnahe Liedkompositionen bem\u00fchte. Er schuf nach dem erstarrten Odenstil der Barockzeit ein neues schlichtes Kunstlied. 1790 erschien der dritte Band dieser Sammlung. Die Noten der bekannten Lieder Der Mond ist aufgegangen und Ihr Kinderlein kommet stammen aus der Feder von J. A. P. Schulz. Mit seiner Schrift Gedanken \u00fcber den Einfluss der Musik auf die Bildung eines Volkes&#8230; (1790) machte er sich als Musiktheoretiker einen Namen. Er gab er als Ziele f\u00fcr eine volkst\u00fcmliche Musik an: die Besserung des moralischen Charakters, die Veredelung der Empfindung und die Verbreitung von Freude und Geselligkeit im Volk. Er hatte keine Probleme damit, als Deutscher mit Singspielen \u00fcber die Bauernbefreiung das d\u00e4nische Nationalempfinden und die Verbundenheit der verschiedenen d\u00e4nischen Landesteile zu f\u00f6rdern, was ihm hohe Anerkennung seitens der D\u00e4nen einbrachte. Im Familienleben durchlebte J.A.P. Schulz Gl\u00fcck und Ungl\u00fcck. 1781 heiratete er die 16- j\u00e4hrige Wilhelmine Fl\u00fcgel, die aber schon 3 Jahre sp\u00e4ter an Tuberkulose starb. Zwei ihrer Kinder starben bald nach der Geburt. Schulz heiratete 1786 Caroline Fl\u00fcgel, die Schwester seiner ersten Frau, die ebenfalls der Tuberkulose 1797 erlag. 1792 verlor er einen Sohn durch einen h\u00e4uslichen Unfall. Schulz wurde 1795 wegen seiner angegriffen Gesundheit aus dem d\u00e4nischen Dienst entlassen; auch er hatte sich vermutlich bei seiner Frau mit Tuberkulose angesteckt. Er starb am 10.6. 1800 in Schwedt. Aus Anlass seines 200- j\u00e4hrigen Todestages fand im Juni 2000 ein Vortrag von Dr. Andreas Jaschinski und ein Konzert mit einigen seiner Werke im L\u00fcneburger Rathaus statt.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Autor: Gerhard Glombik<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"w-tabs-section\" id=\"l716\"><button class=\"w-tabs-section-header\" aria-controls=\"content-l716\" aria-expanded=\"false\"><div class=\"w-tabs-section-title\">Eine B\u00fcste f\u00fcr Johann Abraham Peter Schulz<\/div><div class=\"w-tabs-section-control\"><\/div><\/button><div  class=\"w-tabs-section-content\" id=\"content-l716\"><div class=\"w-tabs-section-content-h i-cf\"><div class=\"g-cols wpb_row via_flex valign_top type_default stacking_default\"><div class=\"vc_col-sm-3 wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p><a ref=\"magnificPopup\" href=\"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/bueste_von_j.a.p.schulz_vor_der_ratsbibliothek.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-13845\" src=\"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/bueste_von_j.a.p.schulz_vor_der_ratsbibliothek.jpg\" alt=\"\" width=\"124\" height=\"157\" srcset=\"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/bueste_von_j.a.p.schulz_vor_der_ratsbibliothek.jpg 124w, https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/bueste_von_j.a.p.schulz_vor_der_ratsbibliothek-92x116.jpg 92w\" sizes=\"auto, (max-width: 124px) 100vw, 124px\" \/><\/a><\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"vc_col-sm-9 wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><h5><strong>Festveranstaltung zur Einweihung der B\u00fcste von Johann Abraham Peter Schulz<br \/>\n<\/strong><strong> in der Ratsb\u00fccherei L\u00fcneburg am 8.11. 2002 , 18.00 Uhr<\/strong><\/h5>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"w-separator size_medium\"><\/div><div class=\"g-cols wpb_row via_flex valign_top type_default stacking_default\"><div class=\"vc_col-sm-3 wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p><a ref=\"magnificPopup\" href=\"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/dr._muthard_hackbarth.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-13847\" src=\"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/dr._muthard_hackbarth.jpg\" alt=\"\" width=\"141\" height=\"202\" srcset=\"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/dr._muthard_hackbarth.jpg 141w, https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/dr._muthard_hackbarth-81x116.jpg 81w\" sizes=\"auto, (max-width: 141px) 100vw, 141px\" \/><\/a><\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"vc_col-sm-9 wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p>Dr. Muthard Hackbarth, der Vorsitzende des Freundeskreises der Ratsb\u00fccherei, er\u00f6ffnete die Veranstaltung, indem er die Initiative des fr\u00fcheren Leiters der Ratsbibliothek, Herrn Gerhard Hopf w\u00fcrdigte, eine B\u00fcste zum Andenken an J.A.P. Schulz vor der Ratsbibliothek aufzustellen. (Die Ratsb\u00fccherei sammelt Werke von J. A. P. Schulz und in der nahen Waagestra\u00dfe lag das Haus seiner Familie). Herr Dr. Hackbarth dankte Herrn Rolf M\u00fcller, dem neuen Leiter der Ratsbibliothek, f\u00fcr die Weiterf\u00fchrung des Planes von Herrn Hopf, den Sponsoren f\u00fcr die finanzielle Erm\u00f6glichung der Herstellung der B\u00fcste und der Bildhauerin Frau Barbara Westphal f\u00fcr die gelungene k\u00fcnstlerische Arbeit.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"w-separator size_medium\"><\/div><div class=\"g-cols wpb_row via_flex valign_top type_default stacking_default\"><div class=\"vc_col-sm-3 wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p><a ref=\"magnificPopup\" href=\"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/frau_buergermeisterin_birte_schellmann.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-13849\" src=\"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/frau_buergermeisterin_birte_schellmann.jpg\" alt=\"\" width=\"195\" height=\"219\" srcset=\"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/frau_buergermeisterin_birte_schellmann.jpg 195w, https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/frau_buergermeisterin_birte_schellmann-103x116.jpg 103w\" sizes=\"auto, (max-width: 195px) 100vw, 195px\" \/><\/a><\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"vc_col-sm-9 wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p><strong>Frau B\u00fcrgermeisterin Birte Schellmann<\/strong>\u00a0lobte das selbstst\u00e4ndige kulturelle Engagement von L\u00fcneburger B\u00fcrgern, das geradezu als Vorbild auch f\u00fcr die Politiker der Stadt dienen k\u00f6nne. J. A. P. Schulz sei nun nach langer Abwesenheit endg\u00fcltig wieder nach L\u00fcneburg heimgekehrt. Das Werk von J. A. P. Schulz sollte st\u00e4rker als Anregung f\u00fcr die musikalische Bildung in den Schulen genutzt werden.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"w-separator size_medium\"><\/div><div class=\"g-cols wpb_row via_flex valign_top type_default stacking_default\"><div class=\"vc_col-sm-3 wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p><a ref=\"magnificPopup\" href=\"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/herr_gerhard_glombik.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-13850\" src=\"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/herr_gerhard_glombik.jpg\" alt=\"\" width=\"134\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/herr_gerhard_glombik.jpg 134w, https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/herr_gerhard_glombik-78x116.jpg 78w\" sizes=\"auto, (max-width: 134px) 100vw, 134px\" \/><\/a><\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"vc_col-sm-6 wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p>Der Beitrag des\u00a0<strong>Johanneums\u00a0<\/strong>zur Einweihungsfeier bestand darin, den geladenen G\u00e4sten das Leben von J.A.P. Schulz in drei Abschnitten vorzustellen.\u00a0<strong>Herr Gerhard Glombik<\/strong>\u00a0gab eine kurze Einf\u00fchrung und stellte die Mitwirkenden des Johanneums vor.<\/p>\n<p>Sch\u00fclerinnen der Klasse 11 lasen aus den drei autobiographischen Skizzen, die Schulz hinterlassen hatte.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"vc_col-sm-3 wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p><a ref=\"magnificPopup\" href=\"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/chor_1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-13846\" src=\"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/chor_1-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/chor_1-300x225.jpg 300w, https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/chor_1-155x116.jpg 155w, https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/chor_1.jpg 423w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"w-separator size_medium\"><\/div><div class=\"g-cols wpb_row via_flex valign_top type_default stacking_default\"><div class=\"vc_col-sm-3 wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p><a ref=\"magnificPopup\" href=\"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/e2e154ab5e04f32cb5376e7669b07d28_chor_2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-13848\" src=\"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/e2e154ab5e04f32cb5376e7669b07d28_chor_2-300x191.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"191\" srcset=\"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/e2e154ab5e04f32cb5376e7669b07d28_chor_2-300x191.jpg 300w, https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/e2e154ab5e04f32cb5376e7669b07d28_chor_2-182x116.jpg 182w, https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/e2e154ab5e04f32cb5376e7669b07d28_chor_2.jpg 393w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"vc_col-sm-9 wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p>Ein\u00a0<strong>Chor<\/strong>\u00a0von 11 Sch\u00fclerinnen unter der Leitung von\u00a0<strong>Frau Waltraut Elle- Ellbrechtz<\/strong>\u00a0(nicht auf dem Foto) und unter Begleitung von\u00a0<strong>Herrn Karl Mielke<\/strong>\u00a0(nicht auf dem Foto) sang das bekannteste Schulz- Lied\u00a0<em>Der Mond ist aufgegangen<\/em>\u00a0zun\u00e4chst in der Chorversion, danach als Kanon in der Bearbeitung von Christiane Frey. Das Foto zeigt einige Sch\u00fclerinnen des Chors vor ihrem Auftritt. Eine Sch\u00fclerin spielte als Solistin am Piano aus den\u00a0<em>six pi\u00e8ces<\/em>\u00a0das\u00a0<em>Andante sostenuto<\/em>\u00a0und am Schluss die zwei T\u00e4nze\u00a0<em>F\u00fcr mein Minchen<\/em>, die Schulz kurz vor seinem Tod f\u00fcr seine damals 6 Jahre alte Tochter geschrieben hatte.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"w-separator size_medium\"><\/div><div class=\"g-cols wpb_row via_flex valign_top type_default stacking_default\"><div class=\"vc_col-sm-3 wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p><a ref=\"magnificPopup\" href=\"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/herr_gerhard_hopf.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-13851\" src=\"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/herr_gerhard_hopf.jpg\" alt=\"\" width=\"165\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/herr_gerhard_hopf.jpg 165w, https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/herr_gerhard_hopf-96x116.jpg 96w\" sizes=\"auto, (max-width: 165px) 100vw, 165px\" \/><\/a><\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"vc_col-sm-9 wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p class=\"tiny_p\"><strong>Herr Gerhard Hopf<\/strong>, der fr\u00fchere Leiter der Ratsb\u00fccherei, hielt die Laudatio. Er beschrieb die Stellung von J.A.P. Schulz im Schatten der gro\u00dfen Komponisten des 18. Jahrhunderts mit den Worten: &#8222;Unbekannt hei\u00dft nicht unbedeutend&#8220;. Schulz habe musiktheoretisch auf hohem Niveau gearbeitet, die Spitze der einflussreichen 2. Berliner Liederschule gebildet und einen wichtigen Beitrag zur L\u00f6sung der deutschen Oper vom franz\u00f6sischen Stil geleistet. Er sei dar\u00fcber hinaus von seinen Zeitgenossen als eine sympathische Pers\u00f6nlichkeit wahrgenommen worden, der man sofort bei der ersten Begegnung habe vertrauen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p id=\"curauthor\" class=\"tiny_p\" style=\"text-align: right;\"><strong>Autor: Gerhard Glombik<\/strong><\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Vom Chorknaben zum HofkapellmeisterEine B\u00fcste f\u00fcr Johann Abraham Peter SchulzVom Chorknaben zum Hofkapellmeister Es war f\u00fcr L\u00fcneburg und das Johanneum nicht gerade eine glanzvolle Zeit, die J.A.P. Schulz 1757 &#8211; 1764 als Sch\u00fcler des Johanneums erlebte. Der seit dem 17. Jahrhundert andauernde wirtschaftliche Abstieg L\u00fcneburgs, das als Provinzstadt kaum mehr Entwicklungsm\u00f6glichkeiten bot, wurde versch\u00e4rft durch...","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-13834","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/13834","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13834"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/13834\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13865,"href":"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/13834\/revisions\/13865"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/johanneum-lueneburg.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13834"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}